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Ausgabe 2/2016

21.10.2016

Aus der Region

Die Dieter-Lutz-Challenge geht in eine neue Runde

Das Abschlusstreffen der diesjährigen Dieter-Lutz-Challenge am 2. September im Garten der Familie Lutz war ein gelungener Abschluss der Challenge, auf dem die TeilnehmerInnen noch einmal die eindrücklichen Erlebnisse Revue passieren konnten. Es wurde aber auch schon in die Zukunft geblickt und somit der Entschluss gefasst, dass die „Tradition“ der Dieter-Lutz-Challenge auch nächstes Jahr weiter gehen soll. Es wurde auch bereits ein Datum fixiert.

Die nunmehr bereits 3. Dieter-Lutz-Challenge wird in der Zeit vom Donnerstag, 6. Juli 2017 bis Sonntag, 9. Juli 2017 stattfinden.
Nach ersten Überlegungen wird die Route vermutlich wieder zu den schönsten Plätzen Österreichs - dieses Mal unter anderem über Sankt Lambrecht in der Steiermark, Kitzbühel und Salzburg - führen.
Viel Spaß und Unterhaltung sowie ein buntes Rahmenprogramm sind natürlich garantiert.
Für Schnellentschlossene: Anmeldungen werden gerne bereits unter office@fvgn.at entgegen genommen!
Wir freuen uns bereits sehr auf ein weiteres Abenteuer mit euch!!

2. Dieter-Lutz-Challenge Tag 4 (Foto: fahrvergnügen.at)

GO für Biomasse-Nahwärmeheizwerk Traismauer

Mit großer Mehrheit wurde in der Gemeinderatssitzung vom 28.09.2016 die Errichtung eines Biomasse-Nahwärmeheizwerkes für Traismauer beschlossen.
Ein geeignetes Grundstück (nördlich des Friedhofes) konnte bereits vor zwei Jahren gefunden werden. Dieser Standort vereint die Vorteile nahe an den zu versorgenden Gebäuden zu liegen und keine Wohnbaureserven zu beanspruchen.
Ein modernes Biomasse-Nahwärmeheizwerk unterliegt strengen Auflagen und wird daher keinerlei für die Menschen und die Umwelt in Traismauer darstellen. Die Stadt Traismauer setzt auf einen offenen Prozess um BürgerInnen etwaige Ängste zu nehmen.
Das Biomasse-Nahwärmeheizwerk wird neue Arbeitsplätze in der Region erhalten und eine gesteigerte Wertschöpfung in der Region ermöglichen.
„Am Ende ist es unsere Entscheidung, ob wir Geld für fossiles Erdgas in das Ausland überweisen oder regionale Hackschnitzel und Holzpellets unserer Landwirte und Forstbetriebe kaufen.“ (Bürgermeister Herbert Pfeffer, Traismauer)

(Quelle: Inhalt und Foto facebook, Bürgermeister Traismauer, 10.10.2016)

 
 
 

Starkes Signal für den weltweiten Klimaschutz

EU ratifiziert das Pariser Klimaschutzabkommen

 

Ungewöhnlich zügig geht die Ratifizierung des Pariser Klimaschutzabkommens voran. Nachdem China und die USA, die weltweit größten CO2 Emittenten, das Abkommen bereits im September ratifiziert haben, geriet die EU etwas unter Druck, nachzuziehen.
Am 4. Oktober war es nun soweit, mit einer überwältigender Mehrheit kam es im europäischen Parlament zur Ratifizierung des Pariser Klimaschutzabkommens.
Das weltweite Klimaabkommen von Paris hat zum Ziel die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Null herunter zu fahren und die vom Mensch verursachte Erderwärmung deutlich unter 2°C zu halten.
Wenn gesamt mindestens 55 Länder, die mindestens 55% der weltweiten CO2 Emissionen verursachen das Abkommen ratifiziert haben, tritt das Klimaschutzabkommen in Kraft. 46 Staaten mit einem Anteil von 48% der weltweiten CO2 Emissionen sind bereits dabei.
Nun gilt es, den großen Gesten Taten folgen zu lassen und sich nicht auf bereits vorzuweisenden Erfolgen Österreichs im Klimaschutz auszuruhen, sondern weiter hart an der Umsetzung der Klimaschutzziele zu arbeiten.
Im November geht es weiter. Vom 7. bis zum 18. November findet in Marrakesch die jährliche UN-Klimakonferenz statt, bei der weitere Details des Klimaschutzabkommens von Paris 2015 ausverhandelt werden sollen. (Ökonews, APA, Wikipedia, 10/2016)

Der CO2-Ausstoß muss bis 2050 auf Null reduziert werden. (Foto: PEXELS)

Klimaschutz in der Küche

Wir alle können kleine Beiträge zum Klimaschutz im Alltag leisten

Auch in unseren Küchen lässt sich unser Klima schützen. Für die Herstellung unserer Lebensmittel werden viele Ressourcen verbraucht. Auf den langen Transportwegen wird CO2 ausgestoßen und somit der Klimawandel vorangetrieben. Daher möchten wir Ihnen ein paar Tipps fürs klimabewusste Kochen mitgeben.
Setzen Sie auf Bio Produkte! Biobetriebe erzeugen ca. 25% weniger CO2 als konventionelle BäuerInnen. (vgl. www.umweltberatung.at.)
Verwenden Sie regionale und saisonale Produkte und nutzen Sie auch das Angebot, dass Ihnen die Natur kostenlos und in ausgezeichneter Qualität auf Wiesen und im Wald vor unserer Haustüre bietet. Mit Wildkräutern, Beeren und anderen Wildfrüchten lassen sich köstliche Gerichte zaubern und Altbekanntes verfeinern.
Versuchen Sie Ihren Fleischkonsum zu reduzieren und setzen Sie vermehrt auf fleischlose Gerichte.
Probieren Sie so wenig Lebensmittel wie möglich weg zu schmeißen und Sie rechtzeitig vorm Verderben zu verwerten.
Hier unser Rezeptvorschlag aus Omas Restlküche, verfeinert mit Beeren und Wildfrüchten der Saison.

Scheiterhaufen mit Beeren und Früchten der Saison
Zutaten
ca. 400 g altes Gebäck und Brot
ca. 300 g Äpfel
Beeren und Wildfrüchte je nach Saison (z.B. Brombeeren, Heidelbeeren, Elsbeeren, Dirndln, Hagebutten, Schlehen etc.)
½ l Milch
2 Eier
Rosinen nach Geschmack
Zitronenschale einer unbehandelten Zitrone
Zimt
100 g Zucker
60 g Butter
Staubzucker
ein paar Blätter von Minze, Zitronenmelisse oder anderen Kräutern

Tipp für Mamas und Papas kleiner Kinder: Kennen Sie das? Nach jedem Frühstück bleiben einige kleine Stücke Butter-, Marmeladen-, Honigbrot über? Meistens landen diese im Müll. Sie können diese Stückchen jedoch auch in einer Plastikdose im Tiefkühlfach aufheben. Wenn Sie genug beisammen haben, können Sie diese Stückchen für Ihren Scheiterhaufen verwenden. Verwenden Sie dann aber weniger Zucker, da der ja schon in der Marmelade und im Honig steckt. Besonders köstlich wird der Scheiterhaufen, wenn Sie diese Stückchen vor dem Einweichen in einer trockenen Pfanne anrösten.

Zubereitung
Die Milch mit den Eiern und etwas Zucker versprudeln. Etwa zwei Drittel der Eiermilch über das klein geschnittene Brot gießen und etwas einweichen lassen. Äpfel blättrig schneiden und mit Zucker, Zimt, Zitronenschale und Rosinen, Beeren und/oder Wildfrüchten mischen.
Eine Backform mit Butter ausstreichen und dann lagenweise mit dem eingeweichten Brot und der Apfelmischung befüllen. Mit einer Lage mit Brot wird abgeschlossen. Der Scheiterhaufen wird nun mit der übrigen Eiermilch übergossen und mit Butterflocken bestreut. Im Backrohr bei mittlerer Hitze ca. eine halbe Stunde goldgelb backen.
Am besten heiß mit etwas Staubzucker bestreut und mit ein paar Minzblättern dekoriert servieren.
Lassen Sie es sich gut schmecken!

Viele Ideen rund ums klima- und ressourcenschonende Kochen und Einkaufen finden sie auch auf:
www.umweltberatung.at
www.muttererde.at

(Rezept und Fotos Scheiterhaufen Anna Aytan)

Veranstaltungshinweise

Energiestammtisch zum Thema BürgerInnenbeteiligung Photovoltaik

Montag, 7.11.2016 19:00

KEM-Zentrum, Traismauer, Wiener Straße 9

 

IMPRESSUM
Medieninhaber und Herausgeber:

KEM Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental
Wiener Straße 9
3133 Traismauer
 

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