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NEWSLETTER
Ausgabe 1/2016

28.07.2016

Liebe Interessensgemeinschaft KEM Unteres Traisental,

wir freuen uns Ihnen unserer erste Ausgabe des Newsletter KEM Unteres Traisental zuschicken zu können. Fortan werden Sie regelmäßig über aktuelle Entwicklungen in der Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental, sowie über allgemeine spannende Themen aus den Bereichen Energie, Mobilität und Umwelt informiert.

Wir hoffen Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf interessierte Leserinnen und Leser unseres Newsletters.
Weiters laden wir Sie ein, uns auf Facebook zu besuchen.
Über eine Weiterleitung unseres Newsletters an andere interessierte Personen würden wir uns sehr freuen.

Ihr Team
KEM Unteres Traisental

ARGE Kraftwerke Unteres Traisental Vorreiter bei der Ökologisierung der Traisen

2 Millionen Euro Investition für drei Fischaufstiegshilfen

Rund 2 Millionen € investierte die ARGE Kraftwerke Unteres Traisental, ein Zusammenschluss der rund 50 Kleinwasserkraftwerksbetreiber in der Region, in drei Fischaufstiegshilfen bei Altmannsdorf, Spratzern und am Wolfswinkel bei Traismauer. Das Projekt wurde durch den Bund mit einer gut dotierten Förderung unterstützt. Die Förderabwicklung wurde durch das Traismaurer Büro ENERGY CHANGES durchgeführt. Die Klima- und Energiemodellregion unterstützte die Projektentwicklung durch eine Vielzahl an Vorarbeiten sowie im Prozessmanagement.
„Durch die Fischaufstiegshilfen mit ihren insgesamt 58 Becken wird zwischen Wolfswinkel bei Traismauer und Altmannsdorf ein Höhenunterschied von fast 9 m überwunden. Dadurch wird die Traisen vor allem für Fische wie den Huchen sowie einer Vielzahl anderer Wasserlebewesen wieder durchgängig. Die Stromerzeuger erfüllen damit die Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie“, erläutert KR Dieter Lutz, selbst Betreiber von 2 Wasserkraftwerken in Traismauer.
Errichtet wurden die drei Fischaufstiegshilfen zwischen August 2014 und Oktober 2015 nach Planungen von DI Georg Zeleny (Zeleny Infrastruktur Planung) und dem  Ingenieurbüro DonauConsult. „Das Konzept der Fischaufstiegshilfen wurde im Vorfeld mit den zuständigen Behörden abgestimmt und laufend von Fachexperten begleitet. Dank der guten Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten wie den Behörden, Gemeinden, Planern und ausführenden Firmen konnten die Bauarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden“, verdeutlicht Ing. Franz Permoser, Obmann der Wasserwerksgenossenschaft am Altmannsdorfer Wehr.
Horst Rier, Obmann der St. Pöltner Wasserwerksgenossenschaft: „Zusätzlich zu den Fischaufstiegshilfen haben wir auch Dotationseinrichtungen für die Abgabe von Restwasser errichtet. Leider wird dadurch ein Teil des Wassers ungenützt an den Kraftwerken vorbeigeleitet.“
Mag. Therese Dorn, Obfrau der Wassergenossenschaft Wolfswinkel, ergänzt: „Dieses Projekt ist ein Beweis dafür, wie erneuerbare Energie und die Ökologisierung von Lebensräumen einhergehen können.“
Wer sich für einen Besuch der Fischaufstiegshilfe und/oder eines Wasserkraftwerks interessiert oder nähere Information haben möchte, kann sich gerne an KEM-Manager Alexander Simader, erreichbar unter 0676/5295276, wenden. Des Weiteren finden Sie nähere Informationen zum Wehr im Wolfswinkel auf der Website von DonauConsult.

 

Rückblick Veranstaltungen

Internationale Dieter-Lutz-Challenge

Bereits im vergangenen Jahr verantwortete der niederösterreichische Mobilitätsverein fahrvergnügen.at eine österreichweite Elektroautorundfahrt, um die Leistungsfähigkeit der Elektromobilität unter Beweis zu stellen. Von 1. bis 4. Juni fand die „Dieter Lutz-Challenge“ nun – unter anderem mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der EVN - erneut statt. Dieses Mal hat es sich der Verein jedoch zum Ziel gesetzt, die Alltagstauglichkeit der Elektrofahrzeuge auf einer internationalen Strecke unter Beweis zu stellen.  
Der Mobilitätsverein fahrvergnügen.at hat es sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen der „2. Dieter Lutz-Challenge“ nicht nur den internationalen Austausch zu diesem Zukunftsthema zu forcieren, sondern auch eine Beweis für die Langstreckentauglichkeit der Fahrzeuge zu erbringen.
Die Route führte die 20 TeilnehmerInnen mit 11 Fahrzeugen, darunter auch Elektromotorrädern, von Traismauer über Zwettl und Pfaffenschlag im Waldviertel über Tabor nach Prag. Entlang der Strecke wurde den TeilnehmerInnen dabei ein buntes Rahmenprogramm geboten: Gottfried Brandner von der Energieagentur der Regionen hieß die Fahrerinnen und Fahrer im Rahmen des ersten Zwischenstopps in der Stadtgemeinde Zwettl willkommen. Während einer Ladepause konnten nicht nur die Fahrzeuge wieder Energie „tanken“, sondern sich auch die TeilnehmerInnen im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens kulinarisch stärken. Ein Besuch bei der Brauerei Zwettl rundete das Programm ab. Im Anschluss daran begrüßten die WEB Windkraftanlagen AG und die Ella AG an ihrem Standort in Pfaffenschlag die Tourgäste. Eine Werksführung mit spannenden Hintergrundinformationen zu dem Betrieb der WEB-Windkraftanlagen bzw. der Errichtung von Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge durch die Ella AG war dabei ein besonderes Highlight.
In Prag fand im Anschluss daran von 2.-3. Juni im Rahmen des EU-Projektes „Europe for citizens“ ein intensiver zweitägiger Austausch mit VertreterInnen aus Malta, Tschechien, Portugal und Spanien zu innovativen BürgerInnenprojekten mit dem Ziel eines aktiven Klima-und Umweltschutzes statt, bevor die TeilnehmerInnen über Jihlava, Znaim und das Pulkautal nach mehr als 600 km Strecke wieder nach Traismauer aufbrachen. In Znaim erhielten die Fahrerinnen und Fahrer dabei am letzten Tag der Tour noch interessante Einblicke in das österreichische Traditionsunternehmen Egston, das eine Produktionsstätte im tschechischen Znaim besitzt, bevor im Rahmen einer durch die Klima- & Energiemodellregion Pulkautal organisierten Kellergassenführung inklusive Weinverkostung ein gemeinsamer Ausklang stattfand.
KR Dieter Lutz, Obmann des Wehrverbandes Herzogenburg, Wasserkraftwerksbetreiber und Namensgeber der Challenge, zeigt sich von der Idee dieser Veranstaltung überzeugt: „Die Wasserkraft an der Traisen spielt als regionale Energieform für uns eine zentrale Rolle – auch bzw. ganz besonders für die Elektromobilität.“

Auch Matthias Zawichowski, Obmann des Mobilitätsvereins fahrvergnügen.at bekräftigt den Stellenwert dieser Art von Event: „Wir erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, unsere Leidenschaft für die Elektromobilität über die Grenzen hinaus zu tragen und die Menschen grenzüberschreitend für dieses Zukunftsthema zu begeistern.“

Quelle: fahrvergnügen.at

Veranstaltungshinweise

Wir möchten Sie hier zukünftig auch gerne über Veranstaltungen aus dem Themenkreis Energie-Mobilität-Umwelt aus der Region informieren. Gerne nehmen wir auch Ihre Veranstaltungshinweise entgegen und veröffentlichen sie in dieser Rubrik, sofern die Veranstaltung thematisch zum Inhalt dieser Newsletter-Reihe passt.

Veranstaltungshinweise und Rückmeldungen zu unserem Newsletter senden Sie uns bitte an

asi@kem-zentrum.at

IMPRESSUM
Medieninhaber und Herausgeber:

KEM Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental
Wiener Straße 9
3133 Traismauer
 

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